Über mich

Die Altistin Lydia Vierlinger stammt aus Linz/Oberösterreich, begann ihre musikalische Ausbildung in Violine und Klavier, studierte nach der Matura zuerst ein Jahr in New York/USA und dann an der Wiener Musikhochschule Sologesang und Gesangspädagogik (Mag.art.). Weiters arbeitete sie mit Diane Forlano in London und Herwig Reiter in Wien. Seit 1999 unterrichtet sie an der "Universität für Musik und darstellende Kunst" in Wien,  2004 erfolgte ihre Habilitation und am 1. März 2008 wurde sie zur Professorin für Gesang ernannt.

Reiche Ensembleerfahrung (1984-93 A.Schoenberg Chor, 1986-97 "Voces" und "NOVA") machten Lydia Vierlinger zu einer gefragten Sängerin auf dem Gebiet der alten Musik. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Adam Fischer, Rene Clemencic, Martin Haselböck, Erwin Ortner, Michael Radulescu, Adrian Leaper, Johannes Prinz, Jörg Zwicker und war bereits bei vielen namhaften österreichischen Festivals zu Gast (Salzburger Festspiele, Osterklang Wien, Haydn Festspiele Eisenstadt, Wiener Festwochen, Wien modern, Klangbogen Wien, Carinthischer Sommer und Styriarte).

Im Ausland sang sie unter anderem beim Festival in Le Mans/Frankreich einen Liederabend, bei dem Eröffnungskonzert der „Kulturhauptstadt Salamanca“ Bachs „Johannespassion“, beim „Umbrien-Festival “ in Perugia/Italien Haydns „Paukenmesse“ und Schuberts „Salve Regina“, im “Palau de la Musica“/Barcelona Pergolesis „Stabat Mater“, in der „Grande Scuola di San Rocco“/Venedig Kantaten von J. S. Bach, im „Teatro Real”/Madrid Beethovens „9.Sinfonie“ - um nur einiges zu nennen.

Vierlinger war in den Niederlanden mit Bachs „Matthäuspassion“ auf Konzerttournee, die sie auch in den „Concertgebouw“/Amsterdam führte. In Singapur sang sie 2005 mit großem Erfolg Bachs „h-moll Messe“. Mit diesem Werk war sie 2006 auch bei den O.Ö.Stiftskonzerten und im Wiener Musikverein zu hören. Mit Renaissancemusik war sie in Israel, Griechenland, Italien und Deutschland zu Gast. 2004 bestritt sie im Rahmen einer Tournee ein Renaissance-Programm für 4 Gamben und Alt. Für die Jeunesse machte die Altistin eine Reihe von Kinderkonzerten.

Lydia Vierlinger gab bereits zahlreiche Liederabende (u.a. Brucknerhaus/Linz und Schloss Esterhazy/Eisenstadt), mit den „schottischen Volksliedbearbeitungen“ von Haydn und Beethoven war sie im RadioKulturhaus/Wien zu hören.

Die „Romantischen Duette“, welche 2002 bei einem Konzert gemeinsam mit der Sopranistin Doerthe Maria Sandmann und dem Pianisten Russell Ryan im RadioKulturhaus vom ORF für die gleichnamige CD mitgeschnitten wurde, führten sie nach Berlin, Prag, Belgrad, Sarajewo, zu den Festwochen Gmunden und ins Wiener Konzerthaus. 2006 konnte man sie damit u.a. in New York City hören, 2007 in Bayreuth, in Bozen und bei den „Mahler Festwochen“ in Toblach.

2004 sang Lydia Vierlinger im Wiener Musikverein den „Amyntas“ in der wiederentdeckten Telemann-Oper „pastorelle en musique“. Der CD-Mitschnitt dieses Konzertes ist 2005 bei Capriccio erschienen und wurde im europäischen Raum mit hymnischen Kritiken bedacht.

Im Oktober 2004 erschien ihre Solo-CD „Vedo il ciel“ (Universal/Amadeo) – Händel-Arien aus den Oratorien „Messias“, „La Resurrezione“ und „Samson“, die sie mit der „capella leopoldina graz“ und dem Dirigent Jörg Zwicker in der Hofburgkapelle aufgenommen hat. Diese CD wurde für den „Classic Amadeo 2005“ nominiert. In der Kategorie „vocal“ stand sie damit in einer Reihe mit Anna Netrebko, Rolando Villazon, Thomas Quasthoff, und den Solisten von Nikolaus Harnoncourts „Requiem“ (Mozart), Simon Rattles „Carmina burana“ (Orff) und Donald Runnicles „Tote Stadt“ (Korngold).

2005 führten Konzertreisen die Altistin u.a. mit Bachs „Johannespassion“ nach Italien, mit Händels Oratorium „Jephta“ nach Deutschland und mit Liederabenden nach Moskau und Belgrad sowie zur Eröffnung des Mozart-Festivals nach Würzburg.

Im Mozart-Jahr war die Altistin vor allem mit dem Sakralwerk des Komponisten beschäftigt: insbesondere mit der Krönungsmesse und dem Requiem (u.a. wiederum im Palau de la Musica/Barcelona).

Mit „barockes Leben – barocke Freuden“ gab die Altistin 2007 einen Arienabend im Großen Sendesaal des ORF. Mit dem Haydn-Trio-Eisenstadt gastierte Vierlinger mit Beethovens Schottischen Liedern beim Folkfest in Kufstein und wird Ende 2007 damit auch im Teatro Emanuel in Malta zu hören sein.

Bei der Styriarte sang sie die Altpartie in Beethovens 9. Sinfonie und im Dezember 2007 wird sie erneut im Wiener Musikverein zu Gast sein, diesmal mit Händels „Messias“

Im Oktober 2005 erschien die neueste CD mit Lydia Vierlinger (in gleicher Besetzung wie die höchst erfolgreichen „Romantischen Duette“): „Boten der Liebe – Brahms Raritäten“ (Universal), die unter anderem Händel-Duette enthält, die von Brahms bearbeitet wurden. Gemeinsam mit der spanischen Sopranistin Isabel Monar und der Wiener Akademie spielte sie für CPO die „Missa Salve Regina“ von Muffat ein.

Im August 2007 nahm sie gemeinsam mit der Sopranistin Deborah York und der „capella leopoldina graz“ (Dirigent Jörg Zwicker) in der Hofburgkapelle Wien barocke Duette von Bach, Händel, Fux und Purcell auf. Die CD wird voraussichtlich Anfang 2008 bei Capriccio erscheinen.

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